#22 Malakka: das Münster von Malaysia, Multikulti und Massagen

Die Straße von Malakka (oder Melaka bzw. englisch Malacca) ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen weltweit, dutzende Containerschiffe ziehen vor der Westküste Malaysias vorbei. Schon vor einigen hundert Jahren war dieser Handelsweg von großer Bedeutung für die Region, und so wuchsen wichtige Handelsstädte wie z.B. Port Dickson oder eben auch Malakka entlang der Küste. …

#21 Singapur: Weihnachtsbeleuchtung, Schokopops und Multikulti

Für uns geht es um sieben Uhr morgens weiter Richtung Singapur. Weg von Tioman und zurück in die westliche Welt. Bereits die Fähre hat eine Dreiviertelstunde Verspätung. Im weiteren Verlauf unserer heutigen Reise wird sich zeigen, dass unsere angepeilte Ankunftszeit gegen zwölf Uhr ein wenig naiv geplant war. Für 212 Kilometer braucht man trotz guter …

#20 Tekek, Tioman Island: Traumstrände, Mückenplage und ein witziger Japaner

Tag 1: Mit dem Nachtbus geht es um kurz vor Mitternacht Richtung Mersing. Von dort soll in den Morgenstunden die Fähre nach Tekek auf Tioman Island abgehen. Das Busterminal in Kuala Lumpur ist unfassbar modern und erinnert eher an ein Flughafenterminal. Wir holen unsere Tickets vom Schalter ab und müssen über die Versicherungsreklame schmunzeln. Man …

#19 Kuala Lumpur: Man schwitzt und Essen brennt zweimal

Anstatt wie geplant über London und Muskat (Oman) nach Kuala Lumpur zu fliegen, habe ich unfreiwillig den Direktflug von Amsterdam nach Kuala Lumpur nehmen müssen (KLM Royal Dutch Airline hatte den Flug von Amsterdam nach London kurzerhand gestrichen). Naja, der Direktflug bedeutete weniger Umsteigen und ziemlich genau fünf Stunden Zeitersparnis, sodass ich tatsächlich fast zeitgleich …

#18 Nyaung Shwe: Kotzende Französinnen, Meditation und die Frage, warum es sowas nicht in Deutschland gibt

Nach einer etwas unruhigen Nacht in meinem Hostelzimmer (zwei Französinnen hatten offenbar einige Probleme mit ihrem Magen-Darm-Trakt), und der Erkenntnis, dass es in solch einer Situation sehr unangenehm ist, wenn der Eingang zum Bad direkt an dein Hostelbett grenzt, starte ich unausgeschlafen und früh in den Tag. Packen, auschecken und frühstücken bevor es um acht …

#16 Hsipaw: Landluft, Einzelzimmer und Straßenhunde

Nach einem anstrengenden Tag in Mandalay und einer sehr kurzen Nacht ging es um drei Uhr morgens Richtung Bahnhof. Von dort aus sollte um vier Uhr morgens mein Zug nach Hsipaw starten. Am Vortag hatte ich bereits mein Ticket für 1,700 Kyat gekauft. Umgerechnet waren das ein Euro und acht Cent für eine 13-stündige Zugfahrt …

#15 Mandalay: deutsche Privilegien, ein Kokosnussdonut und die längste Teakholz-Brücke der Welt

Von Bagan ging es gestern um fünf Uhr morgens Richtung Mandalay, und damit in die zweitgrößte Stadt Myanmars. Mein Verkehrsmittel diesmal: das Schiff. Für 32 US-Dollar versprach die 10-Stunden Fahrt gute Verpflegung und eine tolle Aussicht auf den Irawadi-Fluss. Die Wahrheit nach meiner Ankunft in Mandalay: Weder die Aussicht, noch die Verpflegung haben mir in …

#14 Bagan: Pagoden, E-Roller und panische Amerikaner

Um von Yangon nach Bagan zu kommen habe ich mich wieder zum Nachtbus hinreißen lassen. Dieses Mal im VIP-Bus - das versprach deutlich mehr Komfort, mehr Platz und ... eine noch aktivere Klimaanlage. Trotz Alaska-Kälte konnte ich der Busfahrt viel abgewinnen. Keinen Sitznachbarn, keine nervige Musik und Verpflegung inklusive  - falls ich also nochmal den …

#13 Mount Kyaiktiyo: Buspanne, kreischende Burmesen und ein goldener Fels

Weil Großstädte auf Dauer anstrengend werden, bin ich für einen Tag zum Berg Kyaiktiyo gefahren, der etwa 200 km nordöstlich von Yangon liegt. Das genaue Ziel: der goldene Felsen, einer der wichtigsten Pilgerstätten Myanmars. Das Besondere: auf 1100 Metern soll der Fels alleine von zwei Haaren Buddhas auf dem Berg gehalten werden (laut Legende). Die Busse …