#51 Fraser Island: Please don’t get stuck!

Tag 1/Day 1:

Der Wecker klingelt uns um sieben Uhr aus dem Schlaf. Wenn das nicht schon die unzähligen Vögel getan haben, mit denen wir den Campingplatz teilen durften. Die Nacht war ziemlich kalt und der dichte Nebel am Morgen macht es nicht leicht, unter den insgesamt drei Bettdecken hervorzukriechen, die uns vor den nächtlichen Temperaturen schützen. Nach einer kurzen Dusche am Rasthof um die Ecke und einem schnellen Frühstück werden das Zelt und alle Habseligkeiten zusammengepackt. Für uns geht es heute nach Fraser Island, oder auch K’Gari (Paradies) genannt, der größten Sandinsel der Welt. Hier gibt es den einzigen Regenwald weltweit, der auf Sand wächst. Und die reinrassigsten Dingos Australiens. Und über 300.000 Allradwagen pro Jahr, denn was es hier weit und breit nicht gibt, sind asphaltierte Straßen. Bevor wir uns in dieses Abenteuer stürzen, muss noch so einiges vorbereitet werden. Ein Großeinkauf für drei Tage steht an. Schließlich werden wir auf der Insel nicht überall fließendes Wasser finden. An was noch gedacht werden muss: Sprit, Gas für unseren Campingkocher und natürlich die Fährentickets. Ein Amphibienauto besitzen wir nämlich noch nicht.

The alarm wakes us at 7 am. The last night was quite cold, and the thick fog in the morning does not make it easy to crawl out the (relatively warm) tent. After a quick shower at the rest stop and a much needed breakfast everything is packed together quickly so we are ready to go. Today, we want to drive to Fraser Island, which is also known as K’Gari – the later one literally translates into paradise, so my expectations are set high. On the island, which by the way is the biggest sand island in the world, you not only find the only rain forest in the world that grows on sand but also the most pure-breed Australian dingo’s. Before we start the adventure, there are still some preparation left to do: Doing groceries for three days (including buying heaps of water) as well as filling up petrol and gas for the camping cooker, collecting the permits for the island and lastly, buying the ferry tickets.

Dank gut geschriebener Einkaufliste sind wir um kurz vor 12 in Rainbow Beach. Hier genießen wir einen letzten Kaffee in der Zivilisation, füllen die Fahrerlaubnis für unser Auto aus und machen uns auf in Richtung Fähre. Meine gute Vorbereitung für diesen Trip zeigt sich in der Tatsache, dass ich ziemlich überrascht bin, als am Ende der Straße kein Fährenterminal auftaucht. Das Einzige, was weit und breit zu sehen ist, ist Sand. In der tief zerfurchten Auffahrt zum Strand steckt bereits das erste Auto fest und wird von einem freundlichen zweiten Auto mit einem Abschleppseil herausgezogen. Hier brauch man wohl ein wenig Schwung, denke ich mir. Marius ist da pragmatischer und lässt direkt den Reifendruck ab. Netterweise haben wir einen Tyre-Deflater von zwei Leipziger Jungs in Brisbane geschenkt bekommen. Während Marius beschäftigt ist, sehe ich mir die Autos an, die gerade von der Fähre fahren. Ganz schön große Dinger. Dagegen sieht unser Auto fast wie ein Cityflitzer aus. Als letztes wird ein kleiner Landrover von der Fähre geschleppt. Am Steuer sitzt ein jüngerer Typ, der meinen besorgten Blick anscheinend blitzschnell registriert hat und mir aus geöffnetem Fenster zuruft: Lasst bloß genug Reifendruck ab! – Gut, dass wir das jetzt schon erledigt haben. Mit Schwung und ein bisschen Mut schaffen wir es unversehrt zur Fähre. Die erste Testfahrt durch weichen Sand hat einigermaßen gut funktioniert und ich fühle mich bereit fürs große Abenteuer.

After finishing the to-do-list, we enjoy the last coffee in civilization at Rainbow Beach. From here, we will take the ferry to Fraser. I am super excited and nervous, because honestly, Marius did most of the planning for this little adventure. I am shocked to see that there is no proper ferry terminal where our barge is waiting, but that everything is rather simple and that the 100 meters over the beach to get to the ferry is a first test on how well-equipped your car is for the sand island. In front of us, a car is already stuck at a very mashed-up part of the path. I am getting even more nervous, and Marius decides to first deflate our tyres in order to make it to the barge. Meanwhile, I am observing what kind of cars exiting the beach. They are all much bigger than ours, have impressively big tyres and make ours look like a cute city car. The last car, a Land Rover, is towed away from the ferry by an even more massive looking 4WD. The driver yells a good advice at me when passing by (he probably saw the fear in my eyes): “Make sure you deflate, mate!”. Well, we’ve done that for the record. So fingers-crossed we make it back here without getting stuck.

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Mit der Fähre schippern wir innerhalb von zehn Minuten ans nördliche Ufer von Fraser Island. Auch hier setzt die Fähre direkt am Strand auf. Diesmal halten wir uns an die Fahrspuren der anderen Fahrzeuge und sind erleichtert, als wir endlich festen Sandboden unter den Reifen haben. Das fährt sich doch ein wenig geschmeidiger.

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Die nächsten dreißig Kilometer heißt es: immer am Strand entlang. Es ist verrückt, wie viele Autos uns hier entgehen kommen. Und LKW-Tourbusse, die hier Tagesbesucher herumfahren. Bei Eurong, einem kleinen Dorf an der Insel, halten wir an, um noch den Wasserkanister aufzufüllen. Die Einfahrt ins Dorf über eine schmale und furchige Weichsandpassage stellt sich als unbezwingbar heraus. Wir bleiben Gottseidank nicht stecken, kommen aber leider auch nicht vom Strand ins Dorf. Die Fahrspuren sind zu tief und die Bodenhöhe unseres Autos nicht hoch genug. Notgedrungen wird das Auto am Strand geparkt und wir laufen die letzten Meter. Nach einer Pinkelpause und mit vollem Wassertank geht es weiter. Am Rangerbüro (zu dem wir auch hinlaufen müssen, man merke, unsere Bodenhöhe ist wirklich SEHR niedrig) fragen wir nach, welcher Campingplatz am einfachsten mit unserem Auto erreichbar ist. Die ehrliche Antwort der Rangerin: Die Tiefe der Fahrspuren variiert von Zeit zu Zeit, abhängig von der Tidenhöhe und dem Niederschlag. Da hilft nur ausprobieren. Aber deswegen empfehlen wir ja, nur mit Autos welche über genügend Bodenhöhe verfügen, auf die Insel zu fahren.

Ich sehe mich innerlich schon wieder auf der Fähre zum Festland. Dass wir mit unserem mickrigen Ford Escape nicht das zerfahrene Inland bereisen können, war uns schon von vornherein klar. Aber was, wenn wir noch nicht einmal die Campingplätze erreichen können, die direkt an Strand liegen?

We make it to the ferry safely, and also land on Fraser without major issues (following big cars is the clue I guess). The next 30 kilometres it’s easy driving along the beach. For sure, this part is easily comparable to a normal highway, considering how many cars and trucks drive on this beach. At Eurong, we want to do a first stop and fill up our water tank. The entrance to the village seems quite difficult and with our non-existent clearance of the car it is impossible to get any further. We decide to not risk anything, park the car in front of the entrance and walk the rest of way. At the ranger office a few kilometres down we ask which camping grounds are the easiest accessible. The ranger is honest with us and makes clear that we might have problems everywhere and that the only option is trying every entrance by ourselves. I already see myself back on the ferry – we already knew that driving the inland sections of the island wouldn’t be possible with our car, but what if we can’t even access the beachside camping areas? Well, I can now assure that the brochure – that recommends only driving on Fraser with high-clearance vehicles – should be taken seriously.

Majo ist weniger pessimistisch als ich. Wir finden schon was, ist seine Antwort auf meine Frage, was wir jetzt tun. Und tatsächlich – eine Dreiviertelstunde später haben wir den perfekten Campingplatz für uns gefunden. Auf einer kleinen bewachsenen Düne direkt am Wasser (aber weit genug weg, dass wir in der Nacht von der hohen Flut nicht weggespült werden). Neben zwei älteren Herren entdecken wir weit und breit niemanden. Nur zwei Dingos, die sich gefährlich nahe an uns herantrauen. Das Revier um unser Auto wird markiert, an uns schnuppern wollen sie in der Dämmerung noch nicht. Glücklicherweise schlafen wir in einem Dachzelt. Dass Dingos eine Leiter heraufklettern wollen, davon habe ich noch nicht gehört.

Majo however is less pessimistic than I am. We will find a camping spot that suits us, he says. And, luckily enough, we end up on a beautiful camping spot only 45 minutes later. It’s a small dune close to the water, but still high enough to ensure that we do not end in the water during high tide. Besides two older men there is absolutely no one around. Only two dingo’s visit us later that afternoon but do not seem to be heavily interested in us.

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Tag 2/Day 2:

Wir haben die erste Nacht ohne Dingo-Zwischenfälle überlebt. Es ist ein verrücktes Gefühl, so nah am Meer zu schlafen. Sehr laut, aber auch sehr beruhigend. Wir wachen um halb neun von der Morgensonne auf, die unser Zelt in kürzester Zeit in eine Sauna verwandelt.   Gut, mit Thermounterhemd, dickem Pulli und Schal (meinem momentanen Schlafoutfit) nicht verwunderlich. Um die kalten Nächte gesund zu überleben, bleibt mir aber nichts Anderes übrig.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem ersten Fotoshooting des Autos (wir müssen es ja bald zum Verkauf ins Internet stellen) werden alle sieben Sachen eingepackt und es geht wieder auf die Strandautobahn. Die ist deutlich weniger befahren als gestern, aber es ist ja schließlich nicht mehr Wochenende. Unser erster Stopp ist Happy Valley für eine kurze Pipipause – auf einer richtigen Toilette. Unser Strandcampingplatz konnte damit leider nicht aufwarten. Aber zur größten Not haben wir ja extra eine Schaufel mit dabei. Man weiß ja nie.

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Wir fahren weiter zum Eli Creek. Überall am Strand fließen kleine Gewässer ins Meer, aber dieser soll einer der größten und schönsten sein. Wir sind die einzigen Gäste und genießen die Ruhe im Regenwald. Es gibt einen wunderschönen Holzweg am Bach entlang und zurück laufen wir über das sandige Flussbett. Der Sand ist hier genauso fein wie am Strand, das Wasser ist kristallklar und überall schwimmen kleine Fische herum. Eine richtige kleine Oase. Ich bin im totalen Urlaubsmodus angekommen.

We survived the first night. No dingo-bites, no water. It has been a crazy feeling to sleep so close to the ocean. Quite loud, but still calming. We wake up at 8.30 am through the morning sun, which quickly converts our tent into a sauna. After a nice breakfast in the sun and a first photoshoot of the car (because, in fact, we have to sell it very soon!) we pack everything together and make our way back on the beach highway. At Happy Valley, we stop for a quick restroom break. At the beachside camping areas, there are no amenities, so we are happy to find proper toilets again.

The next stop is Eli Creek. Everywhere on the beach there are little creeks floating out from the inland into the sea, but this is supposed to be the biggest (and most impressive) one. We are the only guests and enjoy the calm atmosphere in the rain forest. On our way back, we take the way through the creek. The water is unbelievable clear, yet quite cold, but still a perfect way to cool down. Around us, there are little fish swimming. A real oasis. I feel like I am finally in vacation-mode.

 

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Am Wrack der S.S. Maheno gibt es eine kleine Mittagspause mit Brotzeit. Das Passagierschiff sollte 1935 zu einem japanischen Schiffsfriedhof überführt werden, strandete aber frühzeitig auf Fraser Island und gibt heute ein schönes Fotomotiv ab. Es sieht auf jeden Fall spektakulärer aus, als die wahre Geschichte dahinter.

Wir wollen heute bis zum Waddy Point fahren. Was wir nicht bedacht haben – es gibt zwei kurze Inlandspassagen, die bis dahin überwunden werden müssen. Bereits am Indian Head brechen wir unsere Weiterfahrt ab, nachdem wir einige Meter des Inlandweges zu Fuß erkundet haben. Die Fahrspuren sind zu tief, der Sand viel zu weich und unsere Bodenhöhe einfach zu niedrig. Was vielleicht auch an den Unmengen von Sachen liegen mag, mit denen wir unser Auto vollgestopft haben – aber wir brauchen doch eine Fackel und ein Bücherregal? Die Einsicht, dass wir in den Monaten in Australien schon so einiges an Kram angehäuft haben, macht sich langsam bemerkbar. Aber wir haben ja noch Zeit bis zum nächsten Flug, um abzuspecken.

At the SS. Maheno ship wreck we do a little lunch break. The passenger vessel, that was supposed to make it to a Japanese ship graveyard in 1935, unfortunately didn’t come that far and now serves as a perfect tourist photo hotspot on the island. It definitely looks more spectacular than the story behind it.

Today, we want to make our way up to Waddy Point. What we haven’t considered yet – we have to drive through two short inland passages to get there (because the beach is too rocky at these points). Already at Indian Point, we realize that we won’t make it. After taking a quick walk into the first of the two inland paths, we decide that the sand is too mashed-up and our clearance not high enough. Maybe – this is a big maybe – the clearance-issue might also be due to the tons of stuff we store in the car. A book shelf, torch and fitness equipment – you can’t live without when roadtripping through Australia. But, I promise, once we’re back to traditional backpacking, I surely reduce the weight of my backpack considerably.

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Statt sich weiter mit weichem Sand und Fahrspuren zu beschäftigen, laufen wir den kleinen Weg auf den Indian Head hinauf. Von oben haben wir eine tolle Sicht auf die andere Seite. Aha, das verpassen wir also. Ich werde wehmütig und überlege, ob wir vielleicht doch noch eine kleine Tour in einem dieser riesigen LKW-Touristenbusse buchen sollten, um den Rest der Insel zu sehen. Nach kurzer Recherche stelle ich ernüchternd fest, dass mir 180 Dollar doch etwas zu viel ist. Die spinnen doch, die Australier.

Auf dem Weg zurück zum Auto stellen wir fest, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, nicht weitergefahren zu sein. Vor unseren Augen bohrt sich ein riesiger 4WD tief in die zerfurchte Einfahrt des Inlandsweges. Sehr tief. Wir beobachten das ältere Ehepaar eine Weile, können aber auch nicht wirklich weiterhelfen. Irgendwer wird sie schon wieder rausziehen. Oder sie buddeln sich selber aus. Hätte ich vielleicht doch unsere Schaufel anbieten sollen?

Instead of discussing and thinking further about soft sand, clearance and getting towed out, we walk up on the Indian Head. From here, we enjoy a beautiful view on the other side of the massive rock. That part, that we will going to miss. I quickly do a research on whether we might do a one-day tour at the end with one of the 4WD-bus companies. But, honestly, a 180 dollars seem like way too much money to spend on this.

 

Tag 3/Day 3:

Gestern Abend haben wir unser Auto in der richtigen Richtung geparkt: wir werden mit Blick aufs Meer wach. Nach einem ausgiebigen Frühstück beschließe ich, einen kleinen Strandtag einzulegen. Während Majo die nächstgelegene Düne hochklettert, um Fotos zu schießen, lege ich mich unter den Sonnenschirm und lese eins der Bücher, die unser eigens dafür angefertigtes Bücherregal hergibt. Wären da nicht so viele Haie im Wasser, wäre ich bestimmt auch einmal reingehüpft. Es macht sich auf jeden Fall der Drang nach einer Dusche bemerkbar. Gegen Mittag brechen wir unsere Zelte ab (was ein Wortwitz, wir haben ja nur eins) und fahren zum Kirrar Sandblow, einer netten Verwehung von Sand eine halbe Stunde im Inland liegend. Die Wanderung durch den Regenwald ist eine nette Abwechslung vom ständigen, perfekten Strandausblick und von der riesigen Sanddüne hat man einen hervorragenden Ausblick aufs weit entfernte Meer. Nach einer Stunde sind wir zurück am Auto und stellen fest, dass wir an der einzigen Dusche der für uns zugänglichen Ostseite der Insel bereits vorbeigefahren sind. Was bleibt da noch übrig? Ich finde mich eine halbe Stunde später an einer öffentlichen Toilette wieder. Haare waschen im Waschbecken ist angesagt, und eine kleine Katzenwäsche ist auch drin. Ich fühle mich danach nicht, als hätte ich einen Tag im Wellnessresort verbracht, aber für die nächsten 24 Stunden wird es wohl oder übel ausreichen müssen. Marius hat immerhin noch im Meer gebadet (Haie waren keine in Sichtweite, das kann man bei dem kristallklaren Wasser sagen) und spült sich lediglich das Salz vom Körper.

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Yesterday evening, we parked the car in the right position and wake up with looking at the ocean. After a big breakfast, I decide to make it a beach day. As expected, I share the beach with no one and enjoy reading a book (from our amazing book shelf). Meanwhile, Marius walks up one of the big sand dunes and takes cool pictures (which look like drone shots, don’t they?). Although being so close to the sea, I decide to be clever and skipping the bath, taking into consideration that there are many sharks out there. At lunchtime, we drive further and do a quick stop at the Kirrar Sand Blow. This is a nice and short walking track through the rainforest (and a well-needed change of landscape). Afterwards, we realize that we already drove past the (for us) only accessible shower place at the Eastern side of the island. Because we want to save fuel (and it would take way too long to drive back) I have to wash my hair in a sink at the next a public toilet. That will work as well for the next 24 hours (and tomorrow, we will hopefully find a shower when we are back on the mainland).

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Tag 4:

Der letzte Tag auf Fraser Island ist angebrochen. Etwas wehmütig sitzen wir am Küchentisch und beobachten die Wale im Meer. Es ist unfassbar, wie viele wir die letzten Tage über beobachtet haben. Zwei von ihnen hatten uns eine atemberaubende Show über mehrere Minuten geboten. Immer wieder sprangen sie heraus oder klatschen mit den riesigen Seitenflossen aufs Wasser.

Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und machen uns auf den Heimweg. Unterwegs halten wir am Lake Wabby an, dem kleinsten und am besten erreichbarsten Süßwassersee der Insel. Fairerweise muss man dazu sagen, dass alle anderen Seen nur über Inlandwege erreichbar sind. Und das unser Auto dafür nicht gemacht ist, sollte nun ja keine Neuigkeit mehr sein.

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Zurück an der Fähre wird ein letztes Mal gezittert. Direkt vor uns bleibt ein riesiger 4WD direkt nach der Ausfahrt von der Fähre im Sand stecken. Wir sehen, wie der Anhänger sich tief in den Sand bohrt. Die Fähre muss umparken, damit der Rest der Fahrzeuge anlanden kann. Uns bleibt das Drama erspart und wir erreichen das Festland sicher. Mit abschließendem Besuch in der Waschstraße (inklusive dringend erforderlicher Unterbodenwäsche, denn wir haben kiloweise Sand aufgeschaufelt) machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Norden. Der Inselsand, der in den vier Tagen in wahrscheinlich jede erdenkliche Ritze des Autos gekrochen ist, bleibt uns bestimmt noch lange als Erinnerung.

Last day in paradise. I am bit sad at the breakfast table. But, every adventure has to end at some point, right? At least, there are a few whales out there that enhance my mood immediately when jumping out of the water. It’s crazy how many whales we have seen the past four days since we’ve got here. The sea has been super calm and the whales felt to be closer than ever.

After breakfast, we make our way down to the ferry. At Lake Wabby, we stop for a last walk into the rainforest. Lake Wabby is the easiest accessible fresh water lake on the island (and, due to the fact, that the other lakes are only accessible through the inland tracks, the only option for us) but still beautiful.

Back at the barge waiting point, I get to panic for the last time. One of the cars that is exiting the barge is stuck in the sand immediately. The barge has to re-land again so the remaining cars can leave the ship. My prayers work and we make it to the mainland safely. So, if you ever consider going to Fraser Island (and do not want to worry as much as I did) – get a proper big 4WD and enough equipment to get you out of the softest sand. We end our Fraser Island trip with a much needed car wash – but I swear, the sand we have inside of the car will stay with us for a while.

bis bald charlotte

3 Antworten auf “#51 Fraser Island: Please don’t get stuck!”

  1. Einfach wieder einmal ein toller Reisebericht und dann noch diese Bilder!!
    Weiterhin gute Fahrt mit euerem Auto!!
    Sieht alles sehr gemütlich/wohnlich aus :-))

    Bis bald
    euere Iris/Ma

    Gefällt 1 Person

  2. Wer den Wagen kaufen möchte, sollte unbedingt diese einladenden Bilder ansehen. Da bekommt man Campinglust vom Feinsten: Geräumiger Schlafplatz, bequeme Miniküche, Sicherheit bei streunenden Hunden und so weiter…
    Von allein wäre ich nicht darauf gekommen die Luft aus den Reifen zu lassen, aber es zeigt sich tatsächlich, was eine gute Reisevorbereitung wert ist. Freue mich schon jetzt auf Videos von Gopro oder sonstwas, die von der Datenmenge nicht hier in den Block passen.
    Manchmal stelle ich mir die Frage: Hat man bei der Reise eigentlich noch Lust im Old Germany einen ordentlichen Job nachzugehen?
    Munter bleiben bis denne
    Winni Pa

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Winni,
      du kannst ja die Nachricht verbreiten dass wir diesen wunderschönen Wagen verkaufen. Vielleicht möchte ja jemand doch diese #lifetimeopportunity wahrnehmen und für einige Zeit nach Australien auswandern. Wir können es nur empfehlen – aber freuen uns trotzdem auch auf ein neues und spannendes Abenteuer zurück in Deutschland.
      Liebe Grüße und bis ganz bald, Lotti

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