#45 Bendigo, Dimbaloo and Hopetoun: Goldfinger

Nach anstrengenden Tagen an der Great Ocean Road überlegen wir, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Nicht nur landschaftlich (so langsam habe ich die Nase voll von Strand und Klippen), sondern auch schlaftechnisch. Denn seit dem Autokauf steht eigentlich fest, dass die Matratze im Auto nur eine Übergangslösung ist. Nach wenigen Tagen an der Great Ocean Road ist klar: es muss so schnell wie möglich eine andere Lösung her. Der wenige Platz und Stauraum nervt ganz einfach (und dass sage ich nicht nur, weil wir durch unseren Campervan in Neuseeland verwöhnt sind).

After rather exhausting days traveling down the Great Ocean Road, we decide it’s time for a change of scenery. Not just in terms of landscapes (I’ve had enough of cliffs and beaches for a while) but also regarding our bed/sleeping situation. Since we bought the car we kind of know that sleeping inside the car can just be a temporary solution. After travelling with and within the car for a week, we’re definitely sure, that there has to be another solution as quick as possible. Because the lack of (storage) space is annoying us.

Die Lösung (wie auch ein kleiner Traum von mir): ein Dachzelt. Wer träumt nicht davon, hoch oben mit wunderbarem Blick auf die Landschaft wach zu werden? Zudem halte ich es für plausibel, dass ein Dachzelt uns wirksam vor Schlangen und Spinnen und all den anderen giftigen australischen Tieren, denen wir bislang netterweise noch nicht begegnet sind, wirksam schützt. Vom Coolnessfaktor ganz zu Schweigen.

The solution (as well as a little dream of mine): a rooftop tent. Who doesn’t imagine to wake up on top of the world and enjoying a breath-taking view on the landscape from above. Furthermore, I do believe a rooftop tent can protect us from dangerous animals – such as spiders, snakes and whatever other deadly animals Australia has to offer. And of course: a rooftop tent increases the coolness factor of camping by at least a 100 percent.

Die Frage bleibt, ob unser Auto für ein Dachzelt in Frage kommt – oder eher gesagt, ob das Dach und der Dachgepäckträger so einer Belastung standhält. Das Internet hilft irgendwie nicht weiter, und so halten wir in Melbourne bei einem Ausstellungshaus für Dachzelte. Die werden sicherlich weiterhelfen können!

The question remains if our car (and the roof rack of it) is suitable for a rooftop tent. The internet doesn’t offer help, so we eventually end up in a showroom for rooftop tents in Melbourne. There, we will definitely find an expert answer.

Nach prüfendem Blick auf unser Autos und in die internationale Dachgepäckträgerdatenbank bescheinigt uns der Fachverkäufer, dass die 63-Kilogramm-Last eines Dachzeltes für unser Auto keinerlei Probleme darstellt. Nur sollten wir natürlich nicht im Zelt bleiben, wenn wir mit dem Auto auf den Highway fahren. Das macht Sinn. Im Ausstellungsraum haben wir dann genügend Testobjekte für ein erstes Probeliegen. Ich bin begeistert von Liegekomfort und Platz und eine Viertelstunde später landet das knapp 700 Dollar teure Kings Adventure Tourer Rooftop Tent im Einkaufskorb. Gratis hinzu bekommen wir noch einen Campingstuhl. Was ein Angebot. Wenig später stellt sich am Warenhaus heraus, dass wir das Zelt nicht direkt vor Ort anbringen können. Sie müssen das Zelt nach Hause transportieren, dort können Sie es dann aufbauen, hören wir. Wie bitte? Das Auto ist unser Zuhause! Wir erhalten wenig Verständnis und so fahren wir mit dem riesigen Karton auf dem Dach in Schrittgeschwindigkeit um die nächste Straßenecke. Vor einer Bäckerei finden wir genug Platz (und vor allem Schatten) zum Aufbau. Und schließlich ist heute Sonntag, wer wird da schon den Lieferparkplatz benutzen!

After inspecting our car and checking the international databank for roof racks, the salesperson gives us a go.  Of course, we shouldn’t consider driving on the highway with a person sleeping in the tent. That’s reasonable. In the showroom, we find a good selection of various rooftop tent styles for a primary test of the mattresses and the all-over comfort. I’m surprised how spacious the tents are (and how comfortable) and 15 minutes later, the Kings Adventure Tourer rooftop tent for 700 dollars can be found in our shopping basket. Because it’s Sunday, we even get a free camping chair. What a deal. Minutes later, while picking up the tent and the chair at the warehouse, we find out that it’s not allowed to install the tent right away. Rather, we get to hear that we should “transport the tent home and install it there”. Funny, we actually do not have a home at the moment. The car is our home. There surely is little understanding for our situation, so we end up driving around the corner and park in front of a bakery to set up the tent there. It’s Sunday, so no one will need the delivery area anyway.

Im YouTube-Video von Kings dauert die Montage des Zeltes keine fünf Minuten. Wie sich nach kurzer Zeit herausstellt, klappt es bei uns nicht ganz so schnell. Nach fast drei Stunden ist das Zelt immerhin auf dem Dach und festgeschraubt, aber so einfach ausklappen lässt es sich nicht. Notgedrungen fahren wir zum Ausstellungscenter zurück und schildern unsere Problematik. Die Leiter, die auf der einen Seite unter anderem als Stütze des Zeltes dient (und natürlich, um ins Zelt zu klettern), lässt sich bei uns nicht in den richtigen Winkel verstellen. Die Antwort des Fachverkäufers: Unser Wagen ist zu niedrig, sodass wir die Höhe der Leiter mithilfe von neuen Löchern in der Aluminiumleiter selbständig einstellen müssen. Natürlich müssen wir diese selber bohren. Ob das Ausstellungshaus Bohrer besitzt? Nein, natürlich nicht. Machen Sie die Löcher zu Hause rein, sagt man uns. Hey, den Witz habe ich heute schon einmal gehört. Was ein Kundenservice.

While watching the installation-video on YouTube, the fitting of the tent does not take five minutes. We quickly realize that we will need much more time. And I mean much more time. Three hours later, we managed to get the tent fitted to the roof rack, but we can’t unfold it properly yet. The problem appears to be the ladder, which we cannot adjust to the right angle. Desperately, we drive back to the showroom. Because, without a properly adjusted ladder (which gives support for the roof), we cannot enter the tent (and of course, cannot sleep in it). The answer of the salesperson after listening to our problem is as easy as impossible for us: Our car is lower than usual, so we have to drill our own holes into the ladder to fit it to our car. Understandably, we do not carry a driller with us. “Just drill the holes in at home”. Haha, I already heard that joke today. We ask if they could offer us tools at the showroom. Of course, they don’t have any. What an outstanding customer service.

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Ohne eine im-richtigen-Winkel-stehende Leiter hat unser Dachzelt keine ausreichende Stabilität und ergo können wir es nicht benutzen. Wie bekommt man also Löcher in eine Leiter gebohrt – ohne Werkzeug und an einem Sonntag, an dem natürlich alle Werkstätten geschlossen haben? Wir fahren in den nächsten Baumarkt und hoffen auf einen Ausleihservice. Schließlich wollen wir nicht noch eine Nacht in einem Sarg schlafen. Die nette Frau an der Baumarkt-Info ruft Sarah aus. Die hat hier am meisten Ahnung, sagt man uns. Sarah hat nicht nur Ahnung von Dachzelten, sondern gleichzeitig auch Mitleid mit uns. Gut, wir drücken auch ordentlich auf die Tränendrüse mit unserer Geschichte. Da wir im Baumarkt keinen Bohrer leihen können (und wir für zwei Bohrlöcher in eine Leiter keinen neuen Bohrer kaufen wollen), schickt sie uns zwei Straßen weiter zu ihrem Mitbewohner Riley. Riley stellt sich als sehr freundlicher und leicht pummeliger Automechaniker heraus, der in seiner riesigen Garage mehrere Oldtimer stehen hat. Bevor wir seine Autosammlung bestaunen, bohrt er uns binnen Sekunden die gewünschten Löcher in unsere Leiter. Und rettet uns damit den Tag.

While I already see ourselves sleeping inside the car (and not on top of it) we try to find a solution. That proves rather difficult, because most shops are closed on a Sunday. How do you get holes into an aluminium ladder without any tools? Our first idea is renting a driller at the nearby hardware store. At the info, we’re informed that this market does not provide a rental service. But the nice lady calls Sarah, who supposedly has the most experience (and can hopefully help us out). Sarah appears to have quite a knowledge about rooftop tents and shows enough compassion for our story. A phone call later, we find ourselves in the backyard of her house, with her roommate Riley fitting our ladder to the tent. He is a car mechanic and introduces us, after the work is done, to his four vintage cars that are standing in the garage. He and Sarah are the heroes of our day.

Wir fahren für die erste Nacht mit neuem und hoffentlich sehr komfortablem Schlafplatz nach Kyneton, etwa eine Stunde außerhalb von Melbourne. Der Aufbau des Dachzeltes dauert noch etwas, aber Übung macht schließlich den Meister. Geschafft vom heutigen Drama fallen wir ziemlich schnell ins weiche und gemütliche Bett.

For the night, we drive to Kyneton, which is around an hour outside of Melbourne. The set-up of the tent still takes some time, but I’m sure we’ll get quicker and quicker when the routine kicks in. Done with all the drama that happened today, we fall asleep instantly.

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Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück weiter Richtung Bendigo. Am Campingplatz quatschen wir noch mit einem französischen Pärchen, die auch mit Dachzelt unterwegs sind. Diese Dinger scheinen beliebt zu sein. Die beiden berichten uns von ihrem bisherigen Roadtrip und erzählen von ihrer Arbeit in einer Winzerei. Bei uns kommen Gedanken auf, ob wir es nicht doch nicht einmal mit Farmarbeit versuchen sollten. Leider ist die Weinsaison um Melbourne herum schon vorbei.

After breakfast, we’re heading further to Bendigo. At the camping spot, we’re talking to a French couple who is also camping in a rooftop tent. It seems that these tents become quite popular. Both are sharing their experience about their previous road trip in Australia and their work on a winery. I would love to work on a winery, but unfortunately the harvest season around Melbourne is over already.

Ich habe in Torquay einige Stunden im Café damit verbracht, unsere weitere Reise zu planen. Bis auf Melbourne und die Great Ocean Road hatten wir da nämlich noch keine Ahnung, was der Bundesstaat Victoria so zu bieten hat. Ausgestattet mit meiner selbstgeschriebenen Reiseroute ist unser erster Stop Bendigo. Die Stadt wurde im Ende des 19. Jahrhunderts in Folge des australischen Goldrausches gegründet. Wie ich im Internet rausfinden konnte, kann man die jetzt bereits nicht mehr aktiven Goldminen besuchen – es soll insgesamt mehr als 5,000 ehemalige Goldminen in der Region um Bendigo geben! Und da ich bislang noch nie unter Tage war (das laste ich meinen ehemaligen Geographielehrern an!), wird es jetzt mal Zeit. Und vielleicht finden wir ja sogar etwas Gold und können unsere stark geschrumpften Reisekonten wieder auffüllen?

While being in Torquay, I spent a few hours in a café planning our further trip. After Melbourne and Great Ocean Road, we actually didn’t know what to do afterwards, because honestly, we didn’t know what Victoria has more to offer. Equipped with my self-written and self-planned super individual travel route, our first stop will be Bendigo. The city was founded in the end of the 19th century due to the Australian gold rush and the massive amount of gold found in the area. I already checked on the Internet, that there were more than 5,000 registered gold mines in Bendigo – and you can actually visit one of them! And because I have never been in a mine (I accuse my former geography teachers) the time has definitely come now. And maybe, we even find a little gold nugget and thereby improve our current money situation?

Bendigo begrüßt uns mit warmen Temperaturen und dem Charakter einer verschlafenen Kleinstadt. Endlich können die kurzen Hosen wieder ausgepackt werden, aber für die Führung in der Goldmine nehme ich mir vorsichtshalber doch lieber einen Pulli mit. Unsere Tourgruppe ist mit sechs Personen sehr überschaubar, und unser Minenführer John bringt die nötige Portion Witz mit. Ausgestattet mit Helm und Kopflampe geht es mit einem riesigen Lastenaufzug auf Level 2 der Central Deborah Goldmine, 61 Meter unter den Erdboden. John erzählt uns, dass die Mine 17 Level hat und auf über einen Kilometer Tiefe reicht. Inzwischen sind die meisten Level aber durch Wasser geflutet und man kann lediglich noch auf Level 12. Aber selbst 480 Meter klingen für mich schon zu gruselig, vor allem, wenn man sich die winzigen Metallkäfige anschaut, mit denen die Goldgräber früher in die Tiefe gelassen wurden. John erklärt uns, dass Bendigo mit 700.000 Kilogramm abgebauten Gold die wichtigste Goldabbaustätte Australiens war. Der abgebaute Goldwert hätte heute einen Wert von 3 Milliarden Euro. Ich hoffe weiterhin darauf, ein kleines Goldnugget zu finden.

John erklärt, wie das Leben als Goldgräber früher aussah: ziemlich dunkel, ziemlich gefährlich und vor allem dreckig und nass. Und gefundenes Gold rausschmuggeln schien damals eine schwierige Aufgabe, als John erzählt, dass sich die Goldminengräber nach der Arbeitsschicht komplett entkleiden mussten um inspiziert zu werden. Wir besichtigen den Pausenraum, das Plumpsklo und die Maschinerie, die den Abbau des Quartzgesteins, in dem sich das Gold befindet, erleichtern sollte. John führt uns auch zu einer Stelle, wo Gold immer noch auffindbar ist (denn es wurde nicht alles abgebaut). Leider liegen die kleinen Goldnuggets hinter dickem Glas, fest von Gestein umschlossen aber zumindest weiß man jetzt, wonach man genau suchen muss. Am Ende der Tour eröffnet sich endlich die Möglichkeit: Drei große Wasserbecken mit Abraum aus der Goldmine laden zum Goldwaschen ein. Und so eine Chance lassen wir uns natürlich nicht entgehen!

Eine halbe Stunde später ist das Ergebnis eher ernüchternd: Wir waschen einige Goldpartikel aus dem Kiessand, aber wie ihr auf den Fotos sehen könnt, ist der Gesamtbetrag trotzdem mickrig. Noch nicht einmal für ein Belohnungseis hat es gereicht. Aber immerhin hat Marius jetzt ein wenig Anschauungsmaterial für seine nächste Geographiestunde.

Bendigo welcomes us with warm temperatures and I feel like arriving in a sleepy small town. Finally, we can unpack our short pants again, but for the guided tour in the gold mine, I better pack a sweater as well. Our tour group only consists of six persons which makes it easy to follow (and of course, you can ask all the questions you want). We have to wear a helmet and a headlamp for safety reasons and within five minutes, I find myself 61 meters below ground. John, our tour guide, explains that fifty years ago, you could even go one kilometre below ground. Now, the very deep parts of the mine are flooded, but I wouldn’t consider going that deep anyway, after John shows us what kind of lifts the gold diggers used at that time. He tells us that in the area of Bendigo, around 700.000 kg gold were mined which makes this place the most important one in whole Australia. If you calculate it into current value, the mined gold would be worth 30 billion euro. I’m still hoping to find a little piece of gold – there should be some leftovers!

John explains how the life of a gold digger looked like: very dark, very dangerous and most of all very dirty and wet. Not to mention that it was nearly impossible to smuggle out pieces of gold (unless you swallowed them) – there was a full body inspection after every shift. We visit the break room, the toilet and John demonstrates how all the different machines and drillers work that were used to support the mining of quartz. At one point of the tour, we even get to see a wall which is still covered with little gold nuggets. Unfortunately, it is protected by a glass window. But at least I know what I should be looking for – but throughout the whole tour, I’m not lucky. At the end of the tour, we can try our luck in panning for gold in three big basins. Of course, we take this chance!

Half an hour later, the result is rather disappointing. We found some gold particles, yes, but in total that does not even amount to one gram and is not even enough to pay for ice cream afterwards. Anyway, Marius has some visuals for his next geography lesson.

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Den Rest des Tages verbringen wir damit, unsere Wäsche zu waschen und den Innenraum unseres Autos ein wenig umzugestalten. Die Matratze brauchen wir ja nun nicht mehr. Stattdessen bauen wir uns mit Vorhandenem eine kleine Küchenzeile in den Kofferraum. Nach zwei Stunden Bauzeit sind wir einiges an Ballast los und haben endlich Platz, uns richtig einzurichten. Erst im Dunkeln erreichen wir Wedderburn, wo wir die nächstgelegene Dusche und einen Campingplatz finden. In unserer Camping-App werden wir vor Huntsman-Spinnen gewarnt, aber der lokale Campingplatzwachmann beruhigt uns. Marius muss trotzdem die Dusche absuchen, bevor ich mich hinein traue.

The rest of the day we spend with doing laundry and converting the inside of our car. Now that we do not sleep inside of it anymore and the mattress can be thrown away, we have much more space available and even build a little kitchen unit into the back of the car. After two hours of redecorating, we got rid of a lot of stuff and now eventually enjoy a bit more space for our personal things. In the dusk, we finally reach Wedderburn, which is the nearest town with shower and camping area. In the camping app we use, some users warn that we might spot some huntsman spiders here, but the local security guard denies this information. However, Marius still has to check shower and toilet before I dare to go in.

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Unser Abenteuer geht weiter Richtung Dimboola. Hier soll es laut meiner Recherchen einen pinkfarbenen Salzsee geben. Die Bilder, die ich im Internet finde, sehen surreal aus. Nach zwei Stunden Fahrt werden wir mit 33 Grad und trockener Luft begrüßt. Ein erster Geschmack aufs Outback, welches wir in den kommenden Tagen bereisen wollen. Der See ist tatsächlich rosafarben, aber vom Wasser ist nichts zu sehen. Wir laufen barfuß auf einem riesigen, ausgetrockneten Salzsee. Sobald man sich mit den Zehen unter die erste Salzschicht buddelt, wird der Boden sogar noch pinker. Marius schaufelt riesige Salzkristalle hervor. Natürlich als Anschauungsobjekt für die nächste Geographiestunde. Die Farbe des Sees stammt übrigens von einer ganz bestimmten Algenart, die hier vorkommt.

We continue our adventure in Dimboola. According to my previous research, there is a salty lake here which is pink-coloured. The pictures I saw on the Internet look completely surreal. After two hours’ drive from Wedderburn, we first notice the super dry and hot air around here. The 33 degrees are a first pretaste before we’re driving into the real outback in a few days. Indeed, the lake appears to be pink, but we can’t find any water. It is completely dried out and we end up walking barefoot on it. As soon as you dig into the salt with your toes, it gets even more pink. The colour actually comes from a specific type of algae. Of course, Marius takes some big salt crystals home for future geography lessons.  

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Unser Nachtlager schlagen wir an einem Campingplatz in Hopetoun auf. Direkt an einem See gelegen, erleben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang. Der Zeltaufbau klappt immer schneller, und ich entscheide mich, für ein paar Flaschen Bier noch einmal kurz in die Stadt zu spazieren. Marius hält solange die Stellung am Nachtlager und bereitet das Abendessen vor. Selbst nachdem die Sonne untergegangen ist, sind es noch über 30 Grad. Es fühlt sich fast wie ein schöner deutscher Sommerabend an, aber ich erinnere mich, dass das hier ja herbstliche Temperaturen sein müssen. Morgen fahren wir ins Outback. Dort sollen es 38 Grad Celsius werden. Mir laufen schon die ersten Schweißtropfen über die Stirn, wenn ich daran denke.

Our camp for the night is in Hopetoun. It’s a beautiful free camp spot which is right next to a small lake and even offers free showers. While the sun slowly goes down, I decide that I crave for a cold beer and spontaneously take a walk back into the small town centre. Marius meanwhile stays at the car and starts preparing dinner. Even after the beautiful sunset, it’s still more than 30 degrees and I feel like experiencing a nice and hot German summer evening, although its actually autumn here. And tomorrow, we will be driving into the outback. And we will have 38 degrees. Thinking of it, I already have some sweat drops on my forehead.

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  1. Eine heiße Story mit dem Zelt, super geschrieben!!! Ich kann’s gedanklich nachvollziehen. Aber in meinen Augen habt Ihr eine gute Entscheidung getroffen. Rein rechnerisch würde bei 100 Nächten der Luxuskomfort nur 7$ pro Nacht mehr bedeuten (3,5$ pro Person) und vielleicht könnt Ihr beim Autoverkauf das Zelt ebenfalls gut an den „Mann“ bringen. Ansonsten alles nach Europa verschiffen und hier direkt weiter verwenden 😉
    Die Gold-Story erinnert mich ein wenig an die Alpen. Dort haben wir vor vielen Jahren mit Marius und Daniel ebenfalls Gold gewaschen. Die Ausbeute war vergleichbar „GROSS“. Beim Salzsee denke ich an Torrevieja. Da war es zwar nicht so ausgetrocknet, aber jede Menge Salzkristalle konnte man mit den Händen schöpfen. Unter der Salzkruste befand sich dann der heilsame Schlamm – gut für Rheuma geplagte.
    Ich erfreue mich täglich über mein großzügigen Mehrklimawohnraum: Schlafen Nordseite 20 Grad, Küche + Wohnen jetzt 25 Grad, Wintergarten je nach Wunsch und Sonne auch gern mal über 30 Grad und .. den „running Bach-river“ mit Lake „Birdpool“ quasi vor äh hinter der Haustür. Liebe Grüße und Gute Reise !!!

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