#3 Phnom Penh: Pagoden, Palast und lächelnde Menschen

15 Stunden später, mit etwas reduziertem Gepäck (ich musste mir selber eingestehen, dass ich doch etwas zu viel eingepackt hatte) und wilder Tuk Tuk-Fahrt bin ich in meinem ersten Hostel direkt am Mekong angekommen, dem siebtlängsten Fluss Asiens.

Um direkt einmal die Fronten zu klären: Bis vor circa einem Jahr hätte ich weder die Lage, noch die Hauptstadt Kambodschas benennen können. Deshalb erst einmal die allerwichtigsten Informationen über Land und Leute.

  1. Kambodscha liegt in Südostasien. Nachbarländer sind Vietnam, Laos und Thailand. Hauptstadt ist Phnom Penh.
  2. Die Amtssprache ist Khmer, aber auch mit Englisch und Französisch kommt man hier sehr gut weiter.
  3. Kambodscha hat 16 Millionen Einwohner.
  4. Die Währung heißt Riel. 1 Euro sind ungefähr 4500 Riel. Ansonsten kann man meist auch überall mit USD bezahlen (was meiner Meinung nach deutlich einfacher ist, da es nicht so viele unterschiedliche Scheine gibt). 1 USD sind ungefähr 4000 Riel. Den Riel gibt es heutzutage nur noch in Scheinen (der größte ist 100.000!).
  5. Neben einem parlamentarischen Regierungssystem hat Kambodscha auch eine Wahlmonarchie (der Herrscher wird hier nicht durch die Erbfolge sondern durch eine Wahl bestimmt). Seit 2004 sitzt König Norodom Sihamoni auf dem Thron.
  6. Kambodscha ist immer noch eines der ärmsten Länder Südostasiens. Erst langsam erholt sich die Wirtschaft von den Konflikten der vergangenen Jahrzehnte.

Mein erster Eindruck von Kambodscha fällt positiv aus, auch wenn ich beim ersten Spaziergang durch die Stadt trotz Vorwarnung von Reiseführern und Freunden über die vielen bettelnden Kinder und den generellen Zustand der Stadt ziemlich erschrocken war. Aber man sollte sich auch vor Augen führen: es ist ein Entwicklungsland, in dem viele Kambodschaner meist gerade einmal 140 USD im Monat verdienen. Die Straßenverhältnisse erinnern mich ein wenig an Bali – viele Mopeds, viele Tuk Tuks, und viele Löcher in der Straße, die umfahren werden müssen. Es ist staubig, es riecht nach Abgasen, und der Verkehr ist einfach nur chaotisch – aber das habe ich ja auch schon in Manila erlebt. Bislang finde ich das kambodschanische Volk sehr freundlich, vor allem, weil mir jeder ein Lächeln zurückgeschenkt.

Was habe ich also an meinem ersten Tag erlebt? Neben der Besichtigung des Königspalasts und dem Wat Ounalom (einer Art religiöser Gebäudekomplex) habe ich Schlaf nachgeholt, eine Pediküre gehabt, eine frische Kokosnuss getrunken und das leckere Essen im Hostel genossen.

Wat OunalomWat OunalomMüllverbrennung neben Wat OunalomAuf dem PalastgeländeAuf dem PalastgeländeAuf dem PalastgeländeProcessed with VSCO with av8 preset

bisbald

 

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